SPD Kreistagsfraktion Rhein-Neckar zum Besuch der AVR am Freitag den 17. Februar 2017

Kostbarer Rohstoff Müll

SPD Kommunalpolitiker informierten sich bei der AVR

Unser Bild zeigt die Besuchergruppe im Foyer des AVR Gebäudes, Mitte rechts sind Katja Deschner, Dr. Ralf Göck, Peter Mülbaier und SPD Kreisvorsitzender Thomas Funk zu sehen

Dass die AVR Kommunal GmbH, Tochterunternehmen des Rhein-Neckar-Kreis, ein hochmodernes Dienstleistungsunternehmen ist und alles aus einer Hand für die kommunale Entsorgungswirtschaft bietet, brachte Geschäftsführerin Katja Deschner, bei einer Informationsveranstaltung der SPD Kreistagsfraktion für Gemeinde- und Kreisräte auf den Punkt: „Unsere derzeit 352 Mitarbeiter kennen das Thema, bieten umfangreiche Serviceleistungen in der Abfallentsorgung, täglich, fachgerecht und zur Zufriedenheit unserer Kunden, das sind die etwa 540.000 Einwohner des Rhein-Neckar-Kreises.“ Ihre Abfallbilanz 2016 läßt den Rhein-Neckar-Kreis im oberen Tabellenfeld der Landkreise landen: wenig Restmüll, viel Verwertbares und viel Biomüll, freute sich auch Fraktionsvorsitzender Dr. Ralf Göck, der die gut besuchte Veranstaltung vorbereitet hatte.

„Biomül“ war das Stichwort für Deschners Geschäftsführerkollegen Peter Mülbaier, der mit der zweiten RNK-Tochter, der AVR Umweltservice GmbH, die Aufgabe der Daseinsvorsorge Abfälle einzusammeln, zu sortieren oder in eigener Regie zu verwerten, durch nachhaltige Projekte im Bereich erneuerbarer Energien ergänzt. Zusammen mit seinen Kollegen Brümmer und Schütz von der „grünen“ AVR Gruppe stellte er Themen wie energetische Gebäudesanierung kommunaler Bauten, Thermografie-Checks und die verschiedenen Klima Produkte vor: „Gerne machen wir auch für Ihre Gemeinde ein Angebot“, warb Brümmer.

Ganz besonders spannend für Winfried Schimpf war die Vorstellung des Bauvorhabens Biomüll-Vergärungsanlage Sinsheim. Hier wurde intensiv nachgefragt, ob die anfallende Bio-Müllmenge (derzeit ca. 50.000t/Jahr) im Rhein-Neckar-Kreis reiche und wie etwaige technische Ausfallzeiten überbrückt werden. Alle Fragen wurden durch die Vertreter der AVR detailliert und kompetent beantwortet. So konnte Göck in seinem Schlusswort zufrieden allen Beteiligten zusammenfassen, dass der Kreis mit der AVR über einen exzellenten Dienstleister verfüge. Zusammen mit privaten Partnern werde auch das Konzept für die Biomüll-Vergärung in Sinsheim tragen und ein weiterer Baustein für den Klimaschutz im Rhein-Neckar-Kreis sein.

In seinen Dankesworten erwähnte Göck auch die Kreisräte Manfred Zuber, Thomas Zachler, Helmut Göschel und Dr. Brigitta Martens-Aly, die zusammen mit ihm selber aus der SPD Kreistagsfraktion als Aufsichtsräte mit entscheiden und gerne Ansprechpartner für grundsätzliche Angelegenheiten seien.

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Otto-Wels-Kreativwettbewerb für Jugendliche der SPD-Bundestagsfraktion

Pressemitteilung

Was tun gegen Hass und Hetze?

Otto-Wels-Kreativwettbewerb für Jugendliche der SPD-Bundestagsfraktion

Die SPD-Bundestagsfraktion schreibt mit dem Otto-Wels-Preis einen Kreativwettbewerb für Jugendliche aus. Das diesjährige Thema ist: „Miteinander statt Ausgrenzung“. Den Gewinnerinnen und Gewinnern winken Geldpreise und eine Einladung nach Berlin. Der örtliche SPD-Bundestagsabgeordneter Lars Castellucci hofft auf viele Bewerbungen aus dem Wahlkreis Rhein-Neckar.

Solidarität, Respekt vor der Meinung anderer und Achtung der Menschenwürde – all das sind Werte, auf denen das friedliche Zusammenleben in unserer Gesellschaft beruht. Doch in letzter Zeit scheinen diese Werte im öffentlichen Diskurs und in den sozialen Medien immer öfter in den Hintergrund zu rücken.

Mit dem Wettbewerb zum Otto-Wels-Preis für Demokratie 2017 möchte die SPD-Bundestagsfraktion deshalb gemeinsam mit jungen Menschen Ideen entwickeln, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt gestärkt werden kann. „Gerade für die junge Generation besteht die Chance, das gesellschaftliche Leben und den Umgang miteinander mitzugestalten“, erklärt Lars Castellucci.

Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 16 und 20 Jahren wählen zwischen drei Wettbewerbsaufgaben aus. Sie können beispielsweise eine Kampagne gegen Hass und Hetze in den sozialen Netzwerken entwerfen. Die Gestaltung darf dabei kreativ und innovativ sein. Ebenso können sich kleinere Gruppen und Einzelbewerberinnen und -bewerber anmelden.

„Die Gewinnerinnen und Gewinner laden wir im Mai zur Preisverleihung nach Berlin ein“, kündigt Castellucci an. Für die drei besten Arbeiten winken attraktive Preise. Ausschreibung und Teilnahmeformular sind unter www.spdfraktion.de/ottowelspreis zu finden. Einsendeschluss ist der 1. März 2017.

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Lars Castellucci ist SPD-Bundestagskandidat im Wahlkreis Rhein-Neckar

96% der anwesenden GenossInnen sprachen sich für den Abgeordneten aus

von links nach rechts: Andrea Schröder-Ritzrau, Thomas Funk, Katarina Barley und Lars Castellucci.

Auf einer Nominierungskonferenz am 26. Oktober in Neckargemünd haben die SPD-Mitglieder im Wahlkreis Rhein-Neckar Lars Castellucci mit 95,83 Prozent ins Rennen um das Direktmandat für die Bundestagswahl 2017 geschickt.

Von insgesamt 120 anwesenden Mitgliedern haben sich bei zwei Enthaltungen 115 für den Bundestagsabgeordneten entschieden. Neben den SPD-Mitgliedern waren viele Interessierte und Unterstützer in die Aula der SRH gekommen. „Ich will in Berlin und hier im Wahlkreis weiter für ein gutes Zusammenleben arbeiten“, sagte Lars Castellucci in seiner Nominierungsrede. „Dazu brauche ich eure Unterstützung.“

Katarina Barley, die Generalsekretärin der SPD hatte in Ihrer Eröffnungsrede herausgestellt, dass es einen Unterschied macht, ob die SPD mitregiert oder nicht. Als Beispiele nannte Sie die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren, den Mindestlohn und die Verbesserungen für Alleinerziehende. „Kennt ihr ein Projekt, das die CDU in dieser Regierung umgesetzt hat?“, fragte sie die Genossinnen und Genossen und erntete lediglich Kopfschütteln.

Der Ortsverein Neckargemünd gratuliert Lars Castellucci zu seiner Nominierung und freut sich auf weiterhin gute Zusammenarbeit.

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Informationen zur Landtagswahl am 13. März 2016

Am 13. März – SPD wählen !

Unser Wahlkreiskandidat:

Thomas Funk

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Unser Spitzenkandidat in Baden-Württemberg

Nils Schmid
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Unsere Themen

WERT. ARBEIT.

Gute Arbeitsplätze und wirtschaftlicher Erfolg gehören zusammen! Die SPD steht für gerechten Lohn, Gleichstellung der Geschlechter und faire Arbeitsbedingungen.

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BILDUNG. ZUKUNFT.

Kinder sind unsere Zukunft. Ihr Potential zur vollen Entfaltung zu bringen, ist daher unsere vordingliche Aufgabe und bereitet die Basis für eine gerechte und erfolgreiche Gesellschaft. Daher hat die SPD das Bildungssystem in Baden-Württemberg erneuert und mehr Chancengleichheit verwirklicht.

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ELTERN. ZEIT.

Familie ist der Ort, an dem Menschen füreinander einstehen – miteinander leben. Alle Menschen in Baden-Württemberg sollen ihren individuellen Familienwunsch leben können. Deshalb schaffen wir mehr Zeit für Familie – durch eine bessere Vereinbarkeit mit dem Beruf.

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WOHNRAUM. LEBEN.

Die SPD ist die Partei des bezahlbaren Wohnraums. Alle Menschen in Baden-Württemberg sollen in allen Teilen unserer Städte und Gemeinden ein Zuhause finden, welches sie sich leisten können.

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INTEGRATION. ZUSAMMENHALT.

Die Erfahrung von 152 Jahren Sozialdemokratie lehrt uns: Große soziale Herausforderungen meistert man am besten durch gesellschaftlichen Zusammenhalt. Bei der SPD wird niemand gegeneinander ausgespielt – wir stehen für ein gerechtes und solidarisches Miteinander!

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Regierungsprogramm der SPD Baden-Württemberg 2016 bis 2021

Regierungsprogramm als Download (PDF)

Regierungsbilanz der SPD Baden-Württemberg 2011 bis 2015

Unsere Regierungsbilanz (PDF)

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SPD Rhein-Neckar nominiert Landtagswahlkandidaten im Wahlkreis Sinsheim. Thomas Funk klar bestätigt.

Landtagskandidat Thomas Funk

Neckargemünd. In parteioffener Mitgliederversammlung wurde für den Landtagswahlkreis Sinsheim der amtierende MdL und Vorsitzende der SPD Rhein-Neckar Thomas Funk klar bestätigt. Daniel Schollenberger aus Heiligkreuzsteinach setzte sich als Zweitkandidat deutlich gegen Franz-Georg Scheffczyk durch. Claus Schmiedel MdL und Fraktionsvorsitzender der SPD-Landtagsfraktion war zur Nominierung anwesend und hatte den Genossinnen und Genossen in einem kurzen Abriss die Erfolge der grün-roten Landesregierung verdeutlicht. Funk ging besonders auf die Erfolge im Bereich der Infrastruktur ein, so im Bereich Breitbandversorgung. Die Energiewende nannte Funk als eines der brennenden Themen für die Zukunft. Man habe sich auch mit der Neugestaltung des Länderfinanzausgleichs zu beschäftigen und die Inklusion voran zu bringen.
Quelle: Bilder: SPD-Neckargemünd, Jens Hertel Text: SPD-Rhein-Neckar

 

 

 

 

 

„GRN-Klinik Eberbach verdient bessere Förderung“

SPD Kreistagsfraktion Rhein-Neckar staunte über das modern eingerichtete Krankenhaus

Die SPD Kreistagsfraktion um ihren Vorsitzenden Dr. Ralf Göck (3.v.l.) mit dem stellvertretenden Chefarzt Dr. med. Arnt Kristen im Herzkatheder-Labor in der GRN-Klinik Eberbach

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach ihrem Informationsbesuch in der GRN Klinik Eberbach zeigte sich die SPD Kreistagsfraktion überzeugt von der Leistungsfähigkeit dieses kleinsten der vier Krankenhäuser des Rhein-Neckar-Kreises, sei es von der Medizintechnik her, wo insbesondere das imposante Kathederlabor beeindruckte, oder sei es von den modern eingerichteten Patientenzimmern her: „Wir haben in den letzten sechs Jahren hier zehn Millionen Euro investiert“, berichtete Klinikleiter Martin Hildenbrand. Zwar ist das Haus das einzige in der ganzen Region um Eberbach, hat aber wegen des nach Einwohnern gerechnet kleinen Einzugsgebiets nur 130 Betten, was eine „kritische Größe“ ist: „Wir müssen beispielsweise die gleiche Krankenhauspforte vorhalten wie deutlich größere Kliniken, die einen höheren Umsatz haben“, machte Hildenbrand den Standortnachteil klar „Deswegen ist es gut, daß nach dem Entwurf der neuen Krankenhausreform der großen Koalition solche Kliniken nun einen Sicherstellungszuschlag erhalten sollen, die hohe Fixkosten haben und für die Versorgung einer Region nötig sind“, berichtete SPD-Fraktionsvorsitzender Dr. Ralf Göck (Brühl). Die Sozialdemokraten wollen sich dafür einsetzen, daß dieser Zuschlag auch „spürbar“ ausfällt. Und doch könnte die Einrichtung noch intensiver genutzt werden: „Dies kann durch noch weiter optimierte Kooperation mit anderen Häusern als auch durch mehr Öffentlichkeitsarbeit erreicht werden“, regte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Renate Schmidt an, wiewohl sie auch eine Schwierigkeit bei der Leistungssteigerung erkannte, werde den Kliniken die „Mehrleistung“ doch nicht vollständig bezahlt. Dahinter steckt die Befürchtung der Verantwortlichen, daß die Häuser ansonsten „unnötige“ Operationen durchführen. Dies dürfe aber Kliniken, die aufgrund ihres Standortnachteils einen Sicherstellungszuschlag erhielten, nicht treffen: „Wenn Klinken mit Standortnachteilen wie Eberbach Mehrleistungen schaffen, dann sollte man das eher honorieren“, so der Eberbacher Kreisrat Rolf Schieck. Auch die ambulante Notfall- und die Notarztversorgung werde nicht ausreichend vergütet, stellte man übereinstimmend fest und auch da gebe es positive Ansätze in der Reform, die freilich insgesamt einmal mehr die großen Kliniken bevorzuge. Um hier Nachbesserungen der Reform zu erreichen, wollen sich die Rhein-Neckar-Kommunalpolitiker mit ihren Bundestagsabgeordneten Lothar Binding und Lars Castellucci in Verbindung setzen, „denn die GRN-Klinik Eberbach, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen exzellenten Job machen, und überdies sehr gut zusammenarbeiten, hat unseren Einsatz verdient“, stellte Ralf Göck nach einem weiteren Gespräch mit dem Betriebsrat fest.

 

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PETER SIMON: “STAATLICH ORGANISIERTER STEUERVERMEIDUNG GEHT ES AN DEN KRAGEN”

EU-Kommission hält Luxemburger Steuerdeal mit Amazon für illegal

Nach Auffassung der Europäischen Kommission stellt der Steuerdeal von Luxemburg mit dem Versandhändler Amazon eine staatliche Beihilfe dar und ist damit illegal, da somit international agierende Unternehmen wie Amazon besser als einheimische Unternehmen behandelt werden. Deshalb hatte die EU-Kommission bereits im letzten Jahr Ermittlungen aufgenommen.  Die Begründung dafür wurde heute vorgelegt. Dazu der baden-württembergische SPD-Europaabgeordnete Peter SIMON, stellvertretender Vorsitzender des Wirtschafts- und Währungsausschusses:

“Staatlich organisierte Steuervermeidung ist kein Kavaliersdelikt sondern Betrug an den Bürgerinnen und Bürgern, die ehrlich ihre Steuern zahlen. Dem Steuerdumping nach Maß, auf Bestellung und mit staatlicher Unterstützung geht es endlich an den Kragen. Das ist ein wichtiger erster Schritt dahin, dass was illegitim ist auch illegal wird.”

“In Ermangelung passgenauer Rechtsinstrumente im Bereich der Steuergesetzgebung, zieht die EU-Kommission sämtliche Register. So wie Al Capone nicht durch das Straf- sondern durch das Steuerrecht zur Rechenschaft gezogen werden konnte, wird den transnationalen Unternehmen und den beteiligten Mitgliedstaaten jetzt  nicht das Steuer- sondern das EU-Beihilferecht zum Verhängnis”

“Der Umweg über das EU-Beihilferecht kann kein Dauerzustand sein. Die Europäische Kommission steht jetzt in der Pflicht unser Forderung aus dem EP-Wirtschafts- und Währungsausschuss nachzukommen, zügig gesetzliche Vorschläge gegen den ruinösen Steuerwettbewerb zwischen den Mitgliedstaaten vorzulegen. Dazu gehört beispielsweise die seit Jahren von uns Sozialdemokraten geforderte Vorschrift für multinationale Firmen, sämtliche wirtschaftlichen Aktivitäten in jedem Land und jedem Sektor offenzulegen.

“Gefordert sind in erster Linie aber auch die Mitgliedstaaten. Da Steuerangelegenheiten unter nationale Gesetzgebungskompetenz fallen, dürfen sie solche Vorhaben nicht blockieren sondern müssen sie vielmehr unterstützen”

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Was gibt es 2015 im Dilsberger Kommandantenhaus?

Was gibt es 2015 im Dilsberger Kommandantenhaus?
Wie kommt man an Karten?

In einer öffentlichen Sitzung des Kreistagsausschusses für Schulen, Kultur und Sport wurde schon das Programm der Kulturstiftung für 2015 bekannt gegeben. Veranstaltungen finden überwiegend im Kommandantenhaus auf dem Dilsberg und seit einigen Jahren auch in dem zweiten Kulturzentrum des Kreises in der Stiftskirche Sunnisheim in Sinsheim statt. Hier die Dilsberger Veranstaltungen:

6.2.15 (immer um 19.30 Uhr) Kabarett mit Arnim Töpel
20.2.15 Beethoven-Nacht 2.Teil mit Jelena Ocic (Violoncello) und Rudolf Meister (Klavier)
6.3.15 Junge Künstler in memoriam Heinrich Vetter, Leon Zimmermann (Klavier) Marc Lohse (Klavier)
20.3.15 „Gitarren-Nacht“ Moeller-Fraticelli Guitar Duo
17.4.15 „Faszination Klavier“ Klavierrecital mit Olga Zado
8.5.15 Klavierabend Dilsberg –Martin Stadtfeld
9.10.15 11.Dilsberger Kammermusiktage Klavierrezital mit Frank Dupree-Preisträger Deutscher Musikwettbewerb 2014
16.10.15 Stipendiaten des DMW 2014 Juri Schmahl (Oboe) und Partner
23.10.15 Kooperationskonzert Ascoli Festival
30.10.15 tontrio Karlotta Eß (Violine) Daniel Haverkamp (Violoncello) Julia Haverkamp (Klavier)
20.11.15 Klassenabend Musikhochschule mit Streicherklassen der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim
11.12.15 Duo Pzybil/Mörk (Klavier und Viola)

Praktische Hinweise:

Programme und Kartenbestellung über Kulturstiftung Rhein-Neckar-Kreis e.V.

Telefon 06221/5221356 E-Mail: kulturstiftung@rhein-neckar-kreis.de

Es lohnt sich, möglichst schnell am Jahresanfang die Karten (10 € pro Karte) für die gewünschten Abende des ganzen Jahres vorzubestellen. Gegen Vorkasse bekommen Sie die Karten zugesandt. Im Falle der Verhinderung bitte umgehend sich melden. Ich habe ohne Probleme die Karten zurückgeben können, da oft eine Warteliste besteht. Häufig steht bei der Ankündigung in der RNZ schon „ausverkauft“. Man kann trotzdem entweder bei Frau Sauer im Landratsamt (siehe oben) nachfragen, ob Karten zurückgegeben wurden oder ganz Mutige erscheinen auf dem Dilsberg und bekommen vielleicht einen Platz auf der schönen Holztreppe zuzüglich Sitzkissen. Das passiert auch öfters.

Kreisrat Winfried Schimpf

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„Soziale Beschäftigung“ und verbesserte ÖPNV-Förderung als Ziele der SPD-Kreistagfraktion

SPD- Kreistagsfraktion Rhein-Neckar
PRESSEMITTEILUNG vom 9. November 2014

Bei ihrer Klausurtagung in Brühl lernten sich die neuen und die langjährig aktiven SPD – Kreisräte besser kennen. Aber es wurden auch einige durchweg einstimmige Beschlüsse gefaßt: Nach Meinung der Sozialdemokraten soll der Kreisumlagehebesatz nicht steigen, denn beim jetzt geltenden Satz ergäben sich schon hohe Mehreinnahmen für den Kreis aufgrund der gestiegenen Finanzkraft der 54 Städte und Gemeinden im Kreis. Man verzichte angesichts einiger Großvorhaben wie dem Kauf der Polizeidirektion oder diverser Klinik-Bauvorhaben aber wohl darauf, eine Senkung wie im letzten Jahr zu beantragen. Die Mehreinnahmen sollten aber auch den Gemeinden über etwas höhere, feste Fördersätze für den Öffentlichen Nahverkehr zugutekommen. Die Sozialdemokraten im Kreistag wollen – wie schon im letzten Jahr – beantragen, daß den Gemeinden 40 statt wie bisher 35 Prozent zu ihren ÖPNV-Defiziten zugeschossen werden.

Weiter soll die „Soziale Beschäftigung“ beim Rhein-NeckarKreis Schule machen. So sollten Langzeitarbeitslose vermehrt beschäftigt werden, als „Stromsparhelfer“, als Mitarbeiter in geeigneten Kreis-Einrichtungen oder Kreis Gesellschaften , aber mittels Zuschüssen auch bei privaten oder kommunalen Arbeitgebern: „Dafür sollten die beiden Programme der Bundes- und der Landesregierung genutzt werden“, schlägt Fraktionsvorsitzender Ralf Göck (Brühl) vor, und die sozialpolitische Sprecherin Renate Schmidt (Eppelheim) ergänzte, daß der Kreis seine Aufträge bevorzugt an Firmen vergeben sollte, die Langzeitarbeitslose beschäftigen. Hier warte man auf ein Konzept der Kreisverwaltung.

Schließlich ging es auf Anregung von Dr. Brigitta Martens-Aly noch um das Radwegenetz in der Region Rhein-Neckar, aber auch um die Schaffung von überdachten und „sicheren“ Fahrradabstellplätzen in kreiseigenen Einrichtungen. Beides möchte die SPD Fraktion vorantreiben, unter anderem als Beitrag zum Klimaschutz.

Um die Zukunft des GRN gGmbH machten sich die Kreisrätinnen und Kreisräte intensiv Gedanken und wollen weitere Ideen nach einem Vor-Ort-Termin in der GRN Klinik in Eberbach, die erhalten bleiben soll, äußern: „Ein einfaches Weiter so“ könne es jedoch nicht geben, so Dr. Ralf Göck. Freude mache ihm im Moment die Entwicklung bei den beiden neu strukturierten AVR-Gesellschaften, die sich beide in einem schwierigen Umfeld positiv bewegten, so der SPD Fraktionsvorsitzende.

 

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Bundestagsabgeordneter Dr. Lars Castellucci und SPD-Kreistagfraktion Rhein-Neckar zu Besuch im Beruflichen Trainingszentrum (BTZ) Wiesloch

Bundestagsabgeordneter Dr. Lars Castellucci und SPD-Kreistagfraktion Rhein-Neckar zu Besuch im Beruflichen Trainingszentrum (BTZ) Wiesloch

Bild: Dr. Ralf Göck zu Besuch im Beruflichen Trainingszentrum (BTZ) Wiesloch

Schon seit langem befasst sich die SPD-Kreistagfraktion Rhein-Neckar mit dem Thema „Teilhabe am Arbeitsmarkt auch für Menschen mit Beeinträchtigungen“. Die Menschen wollten langfristig nicht auf soziale Zuwendungen angewiesen sein, „sondern ihren Lebensunterhalt aus eigener Kraft bestreiten“, so der Fraktionssprecher Dr. Ralf Göck (Brühl) bei dem Besuch seiner Fraktion in dem Wieslocher Beruflichen Trainingszentrum. Ein weiterer Aspekt sei auch die Stabilisierung und Erhöhung des Selbstwertgefühls. Dieser Aspekt konnte vom Geschäftsführer des BTZ, Heiko Kilian, bestätigt werden, „denn in den meisten Fällen gehen Arbeitslosigkeit und psychische Erkrankung Hand in Hand.“

Im BTZ sollen Menschen mit einer psychischen Erkrankung durch berufliche Orientierung, praxisnahes Training und Ausbildung wieder dazu befähigt werden, am 1. Arbeitsmarkt teilzunehmen. Für die Einrichtung steht an erster Stelle, die individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten der betroffenen Personen zu erkennen und darauf aufbauend die passende Förderung anzubieten. Die Anwesenden konnten sich sowohl im Dialog mit Mitarbeitern als auch durch die Besichtigung der Einrichtung ein umfassendes Bild von der Arbeit des BTZ machen. „Derartige Einrichtungen sind vor allem im Hinblick auf Inklusion ein wesentlicher Bestandteil, um Menschen mit psychischer Erkrankung wieder eine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt zu bieten“, so die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Kreistagfraktion, Renate Schmidt (Eppelheim).

Allerdings wollte es Geschäftsführer Kilian nicht versäumen, den Politikern Wünsche und Anregungen mit auf den Weg zu geben. Vor allem die Beteiligung verschiedener Kostenträger an den Maßnahmen macht es oftmals schwer, die Maßnahmen auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer abzustimmen.

Dr. Lars Castellucci sagte zu, die angesprochenen Aspekte in die SPD-Bundestagsfraktion einzubringen und auch die SPD-Kreistagfraktion wird sich weiterhin in den entsprechenden Gremien für Qualifizierung, Aus- und Weiterbildung von Menschen mit Beeinträchtigungen einsetzen um die Teilhabe auf dem 1. Arbeitsmarkt zu vergrößern.

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